DER FM BLOG

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Mein Training im FM – Einführung

EINFÜHRUNG

Mein FM Konzept, welches ausbaufähig ist, basiert auf vier Säulen und das Training gehört für mich dazu und es macht mittlerweile richtig Spaß sein eigenes Trainingssystem zu erstellen oder zu entwickeln, was im FM2017/18 (glaube ich) noch ganz anders aussah.

Ich werde mir Mühe geben nur Dinge zu beschreiben, die ich selber getestet habe, oder die Sega und Sports Interactive selbst als Spielehersteller so beschreiben, auch wenn ab und an die Meinungen auseinander gehen könnten.

Auf meiner Seite findet ihr zum Thema Training, Jugend, Taktik und Scouting und Transfers einen Guide der direkt von Sega und Sports Interactive ist, mit eurem bisherigen und meinem wissen und der Möglichkeit sich an anderen Foren und Blogs u. a. Zweierkette den ich sehr empfehlen kann zu bedienen, habt ihr nun ein Fettes-Werkzeug welches ihr nutzen könnt, um noch besser zu werden.

Demnächst wird’s noch einen Ergänzungsbeitrag zum Training von mir geben und ich werde für euch ein Megapack an Trainingswochen zusammenstellen, welches ihr euch dann hier kostenfrei bei FMZONE herunterladen könnt.

Ich plane ca. 35 – 60 Trainingswochen zu erstellen, das ist eine Menge und ob das dann so klappt werden wir sehen 😉

"Das Training und das verschwendete Potenzial"

Ich stelle immer wieder fest, dass bestimmt 98 % aller FM Spieler das Training ignorieren und nicht nutzen. Meine Vermutung ist das es den meisten entweder zu lästig ist, oder Sie nicht wissen welche Trainingsmodule Sie wählen sollen und sich daher damit nicht auseinandersetzen wollen und dann lieber den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Es hält sich auch die These, dass man das Training ruhig dem Co-Trainer überlassen kann und man nichts falsch machen kann.

Dem würde ich eindeutig widersprechen, aber wenn man ein paar Dinge beachtet, ist es fast so einfach wie LEGO. Ein großer Vorteil ist, man baut sich die Trainingspläne einmal zusammen und speichert sie ab, die du dann immer wieder und jederzeit mit 2–3 Klicks abrufen kannst und sie sogar umstellen bzw. anpassen und verfeinern kannst. Natürlich kann man das Training auch dem Co-Trainer überlassen, meiner Meinung nach ist es aber verschwendetes Potenzial.

Technische wie taktische und physische Entwicklung

Jeder Mitarbeiter hat Werte, Vorlieben und Neigungen, ein Co-Trainer hat ein bevorzugtes System und auch einen Spielstil und genau danach wird er sein Mannschaftstraining ausrichten.

Dein Co-Trainer weis aber gar nicht wie du spielen lassen möchtest und bisher habe ich auch nicht festgestellt das der Co-Trainer seine Trainingspläne dann an deiner Taktik anpasst. Ein Bsp. Dein Co-Trainer bevorzugt das System 5-4-1 im Spielstile „Catenaccio“ und du selber möchtest aber jetzt ein 4-2-3-1 aller Jürgen Klopp spielen lassen, dann passt das nicht zusammen.

Es wird deine Entwicklung im technischen, taktischen und physischen Bereich reduzieren und im schlimmsten Fall kann es sogar verheerende Auswirkung darauf haben.

Das Training wird mithilfe von wöchentlichen Trainingsplänen organisiert. Richte dein Wochentraining nach deiner taktischen Einstellungen aus, bei deiner Taktikwahl solltest du auch dein Spielermaterial und deren Attribute beachten. Also analysiere zu vor dein Kader und deine Spieler.

Grundlagen

Es gibt pro Tag drei Einheiten die zur Verfügung stehen Einheit 1, Einheit 2 plus eine Extraeinheit.

Die Trainingsmodule sind in neun Kategorien eingeteilt

Hier in der Grafik wird dir gezeigt, wenn du eine bestimme Trainingseinheit auswählen tust, wo und was und wie trainiert wird.

Allgemein, Spielvorbereitung, Offensiv, Defensiv, Technik, Taktik, Torhüter, Standards, physisch, sonstiges

Jedes Trainingsmodule verfügt über eine Erklärung, welchen Nutzen es für das gesamte Team hat.
Beachte die Intensität unter jeden einzelnen Trainingstag.
Das Training kannst du so detailreich gestalten wie du möchtest oder du hast ein festes Prinzip, nach dem du gehst. Dazu schreibe ich noch einen extra Bericht.

TRAININGSPLÄNE

Zudem werden Spieler unzufrieden und können deine Trainingsmethoden infrage stellen. Achtung, die Extraeinheiten führen schnell zu Erschöpfung und Müdigkeit, was bei den Jugendspielern aber weniger das Problem ist, da diese die Extraeinheiten zur Entwicklung benötigen und davon sogar profitieren.
Aber wie immer ist die goldene Mitte der beste Weg und auch da achte auf eine Balance, denn zu viel Training kann auch bei jungen Spielern irgendwann zum Burnout führen, also setzt das alles mit Augenmaß und Gefühl ein. Die Saisonvorbereitung sollte härter sein, Mitte und Ende der Saison sollte man die Trainingspläne so setzten, dass diese mehr auf Technik, Taktik und Analyse ausgerichtet sind.

Aber wie immer führen viele Wege nach Rom und am Ende hat der recht der Gewinnt.

Meine Tipps

  • Baue in jeder Trainingswoche einen Tag zur Erholung des Teams ein, wo alle drei Einheiten auf Erholung gestellt sind, nicht auf Pause, sondern Erholung.
  • Nutze vor jedem Spiel die Spielvorbereitung und nach dem Spiel die Spielanalyse (während der Saison)
  • Zudem baue gerade am Anfang einer Saison immer das Modul Teamwork mit ein (geht auch die ganze Saison über)
  • Der physische Schwerpunkt sollte ca. immer in der Mitte zwischen den Spieltagen liegen zumindest ist das im Profifußball so, zum Ende der Woche sollte das Training ins Technische und Taktische gehen.
  • Die Intensität ist ein wichtiger Schlüssel in dieser FM Reihe, auch in der Taktik, die Spieler schaffen es selten noch jedes Spiel 90min. Powerfussball zu spielen, mit hohem Pressing und vor allem nicht die ganze Saison über ohne einen physischen Einbruch zu erleiden.

TRAININGSGRUPPEN

Es gibt 3 Gruppen, eine Torhüter, Defensiv und Offensivgruppe du selber kannst entscheiden, wer in welche Gruppe mitmachen soll, abgesehen von den Torhütern, die können nur in der Torhütergruppe trainieren. Je nach Philosophie und Spielsystem und Rolle muss man abwägen, ob man z.b. einen ZM in die Defensivgruppe steckt oder in die Offensivgruppe.

Auch bei den Außenverteidigern kann man das in Betracht ziehen, da diese sich auch in das Offensivspiel einschalten. Spieler aus Reserve und Jugendmannschaften könne auch dazu gezogen werden und profitieren von der höheren Trainingsqualität, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie ihr gesamtes Potenzial ausschöpfen können. Bedenkt dabei, dass es immer eine primäre und sekundäre Gruppe gibt.

MENTORING

Das Mentoring ist dafür da, dass junge Spieler von den erfahrenen Spielern lernen und das Mentoring ist der Hauptbereich, um die Persönlichkeit eines Spielers zu formen. Eine Gruppe muss aus mindestens 3 Spieler bestehen, dabei kommt es auf Faktoren wie Stellung in der Hierarchie, Persönlichkeit und Alter des erfahrenen Spielers an. Umso ähnlicher das Profil zwischen erfahrenen Spieler und Jungspund ist, umso leichter und schneller kann der erfahrene Spieler Einfluss auf sein Lehrling nehmen.

Umso länger sie derselben Gruppe angehören umso wahrscheinlicher führt es zum Erfolg, aber Achtung es gibt’s auch Gruppen wo es nicht funktioniert oder wo der erfahrene Spieler dem Jungspund nichts mehr beibringen kann, weil er keinen Zugriff bekommt.

Mentoren mit den passenden Persönlichkeiten:

Pausen und Intensität

Es gibts auch noch eine weitere Möglichkeit die Intensität und damit die Belastung zu steuern bzw. auch eine Übersteuerung zu vermeiden. Unter Training und Pause lässt sich anhand der Herzen einstellen, mit welcher Intensität trainiert werden soll. Um dieses wichtige Element zu nutzen, muss man auch bei dem jeweiligen Spieler unter Entwicklung die Intensität auf 

„ automatisch „ haben, darunter steht eigentlich auch immer die Empfehlung der Physioabteilung, welche man auch einkalkulieren kann. (Kann vom verwendetem Skin abweichen). Man kann einem Spieler auch individuell eine Pause verordnen.

Individuelles Training

Um gezielt an Attributen eines Spielers arbeiten zu können, kann man ihm zusätzlich bestimmte Attribute zuteilen. Ein Bsp. Wenn man einen linken oder rechten Mittelfeldspieler hat, der aber einen schwachen Wert in Flanken hat, aber von den Werten auch eindeutig ein Spieler für diese Rolle ist, sollte man ihn an seine Flanken arbeiten lassen.

Unter Entwicklung – Position/Rolle/Aufgabe kann man einem Spieler die gewünschte Rolle zuteilen, dann trainiert er automatisch schon die Attribute, die für die Rolle vorgesehen sind. Ich nutze häufig bei jungen Spielern die Standard Positionen. z.b. im Zentralen Mittelfeld ist es z.b. der ZM sobald er an die 19–20. Jahre kommt, vergebe ich gerne Rollen wo die meisten Attribute angesteuert werden, bei dem Zentralen Mittelfeldspieler ist es z.b. der vertikale Spielmacher oder bei den Außenverteidigern der komplette Flügelverteidiger. Ich verspreche mir davon den Spieler möglichst breitflächig zu trainieren, um so möglichst komplette Spieler auszubilden, denn auch das gehört zu meiner Philosophie und Vorliebe „Komplette und flexible Spieler.“

Tipp: Achte möglichst auch darauf so viele Attribute wie möglich bei den Spielern zu trainieren, denn auch da kann eine Unzufriedenheit entstehen und die werden eure Trainingsmethoden wieder infrage stellen.

Wer noch Fragen hat, nutzt bitte die Kommentarfunktion, ich kann dann bei Bedarf noch weitere Trainingsbeiträge erstellen und wer es noch nicht weis auch meine Beiträge

https://fm-zuckerpass.eu/10-gruende-warum-sich-ihre-jugenspieler-nicht-i/

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